One Laptop Per Pupil ...
... oder doch zurück zu Papier und Bleistift?
Seit etlichen Jahren gibt es zahlreiche Versuche mit Notebookklassen - an verschiedenen Schultypen, in verschiedenen Altersstufen, bei ganz unterschiedlichen Voraussetzungen. Langfristige Studien zu den Lernerfolgen gibt es - zumindest meines Wissens - wenige bis keine, jedoch fällt bei allen bekannten Vor- und Nachteilen das Fazit meist positiv aus (vgl. http://www.e-teaching-austria.at/02_arge/02_arge_knowhow.html).
In den USA scheint sich der Trend allerdings gerade umzukehren: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25210/1.html
Welche Erfahrungen haben Sie mit Notebookklassen? Lohnt sich der Aufwand? Welche Faktoren sind für einen erfolgreichen Einsatz zu beachten? Oder hat der Laptop im Präsenzunterricht gar nichts verloren?
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- Blended Learning
- IT + Schule

Fazit meiner bisherigen Erfahrung: Die Verwendung der instruktiven Lernsoftware als Leitmedium im Lernprozess, der durch Gruppenarbeiten und Lehrerhilfen gestützt wurde, war aus Schüler- und Lehrersicht für diesen Fall nicht zufriedenstellend. Im Zentrum des Lernprozesses das Unterrichtsgespräch in kleinen Gruppen, gewürzt mit interessanten Aufgabestellungen und Spielen, kombiniert mit ergänzenden bzw. vertiefenden instruktiven E-Learning-Phasen im Rahmen einer Doppelstunde brachte eine deutlich höhere Schüler- und Lehrerzufriedenheit - auch hinsichtlich der erreichten Ergebnisse. Kurz: Gute instruktive Lernsoftware kann ein tolles Mittel zur effizienten Binnendifferenzierung im Unterricht sein. Vielleicht als Bestätigung oder Motivation für LehrerInnen mit Laptopklassen...