Museum 2.0?
Im Gegensatz zu anderen Bildungsinstitutionen wie Schulen und Hochschulen, wo E-Learning schon seit Jahren seit Jahren ein Thema ist und wo längst didaktische Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0 Technologien diskutiert werden, scheinen sich Museen und andere Kulturvermittlungsinstitutionen nur eher zögernd mit Blogs, Podcasts, etc. anzufreunden. Museumswebsites bieten meist noch ausschließlich monodirektionale Informationen an (Ausstellungsinformationen, virtuelle Galerien).
Nun widmet sich aber im Call für die Internationale Tagung „Museums and the Web 2007“ (San Francisco, April 2007) doch ein beträchtlicher Teil den „Museums 2.0 Services“, „Community Building“ und „Public Content Creation“. Auch in der kürzlich erschienen Studie „Museums in Transition“ sieht man „Participation and Personal Expression“ und „Communication Networks“ als wichtige Trends für eine zeitgemäße Kulturvermittlung und schlägt „User-Generated Websites, Blogs, Cell Phones & Podcasts, Open-Source Exhibits“ für Museen vor.
Richtig erstaunt war ich übrigens in dieser internationalen Studie das Wiener Technische Museum als Vorreiter für die Verwendung von Smart Cards mit integrierten RFID Tags im Ausstellungsbetrieb erwähnt zu finden.
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