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Interkulturelles Training China - China Manager treffen Technik

by Ansgar Bittermannposted at 2010-01-26 23:17 last modified 2010-03-01 15:48
Contributors: Ansgar Bittermann
Die Urheberrechte liegen bei Ansgar Bittermann und der Global Emotion GmbH
2010 sind wir technisch an einem Punkt angelangt, an dem die Vorzüge des Internets die Trainingslandschaft wirklich revolutionieren können.
Die Wissenschaftler von Global Emotion aus München haben zusammen mit erfahrenen China-Managern von IWAYS aus Beijing ein Blended Learning Programm "Interkulturelles Training China 2.0" erstellt. Mit virtuellen Präsenztrainings via stabilen Video-Konferenz-Systemen und der Integration von asynchronen E-Learning Einheiten, konnten wir viele der bestehenden Systemprobleme eines Trainings lösen - ohne die Vorzüge bestehender Trainings zu verlieren. Dieses neue Trainingskonzept beruht auf 4 Säulen: Wirtschaft, Wissenschaft, TrExperten (=Trainierende Experten) und High-End Technologie. Durch die Ortsungebundenheit sowohl der Trainer als auch der Kursteilnehmer - konnten wir die Professionalität der Trainer erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken. Entstanden ist ein neuartiger und vielversprechender Typus Training.

Nachdem Global Emotion 2007 damit begonnen hatte, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Hirnforschung in Serious Games zu integrieren, war zwar das Echo der Medien groß, die Kunden waren jedoch zögerlich. Die ursprüngliche Idee war es gewesen, bestehende interkulturelle Trainings durch unsere Spiele wissenschaftlich und qualitativ zu bereichern. Wir bekamen dafür zwar den Zukunftsaward - vor allem skeptische Blicke der Kunden."Wie um Himmels Willen sollen wir diese Software in bestehende Kursstrukturen integrieren?", hörten wir oft.

Wie sich zeigte, fragen die Kunden vor allem "All-in-One" Lösungen nach, da häufig die Aufgabe der Auslandsvorbereitung aus dem Unternehmen ausgegliedert wird. Aus diesem verständlichen Grunde wollten Kunden Trainings erwerben, die alle Dimensionen der interkulturellen Kompetenz trainieren.

Da wir die Vorzüge des Internets jedoch nicht aufgeben wollten, haben wir zusammen mit IWAYS aus Beijing ein Blended Learning Konzept für die Auslandsentsendung nach China entwickelt - Interkulturelles Training 2.0.

IWAYS wurde von erfahrenen China-Managern gegründet (z.B. Chao Yang, der bei der Einführung von McDonalds in China beteiligt war oder Thomas Goletz, der als Vorstandsvorsitzender einer AG Geschäftsverhandlungen mit Asien auf höchster Ebene erleben durfte).

Das Training selbst beruht auf 4. Säulen:
1. Wirtschaft,
2. Wissenschaft,
3. Experten als Trainer und
4. High-End Technologie.

Blended Learning bedeutet hierbei, dass wir High-End Technologie, Software-Programme, Wirtschaft, Wissenschaft und exklusive "Live-Trainer" miteinander verbinden. Wir haben bewußt für den Großteil des Trainings das Konzept des Präsenztrainings beibehalten (und sind vom gänzlichen asynchronen e-learning abgerückt), um eine natürliche Interaktion zu bewahren.

Deswegen nutzen wir Webex (den Bentley unter den Video-Konferenz-Systemen), um diese Präsenztrainings mit Live-Trainern in den virtuellen Raum zu verlegen. Das gibt uns die Möglichkeit, unsere Trainer aus China, Deutschland oder Australien zuzuschalten, während die Mitarbeiter einer Firma gemeinsam an einem Training teilnehmen können, wobei es egal ist, ob sie in China, in Deutschland, den USA oder anderen Ländern sitzen.

Da wir ein wirklich ortsunabhängiges Training haben, konnten wir uns schnell von der klassischen 1 oder 2-Trainer Politik verabschieden. Uns war es wichtig, dass jeder Trainingsteil von einem Experten unterrichtet wird. So schalten wir während eines Trainings mehrere "TrExperten"(=Trainierende Experten) zu, die durch das Training führen. Die Trainingseinheiten zum Thema Kommunikation und non-verbale Kommunikation werden z.B. von forschenden Wissenschaftlern aus Wien und München geleitet, alle Business-Komponenten von erfahrenen Managern (die natürlich in den USA, China oder Deutschland oder Neuseeland etc.sitzen können). Wichtig ist nur noch die qualitativ hochwertige Expertise eines Trainiers. Hat ein Kunde überdies z.B. ein ganz spezielles Anliegen (z.B. Internetrecht in China), kann schnell auch mal für 10 Minuten ein Rechtsanwalt aus Shanghai zugeschaltet werden oder schon entsandte Mitarbeiter einer Firma berichten kurz über ihre Erfahrungen der ersten Tage. Diese inhaltliche und personelle Flexibilität kann durch kein bestehendes Präsenztraining erreicht werden.

Den Rahmen des Trainings bildet eine multimedial und mit 18 Schauspielern filmisch umgesetze Fallstudie einer britischen Firma, die versucht hat, in China Fuß zu fassen (aufgearbeitet mit Hilfe der Universität Harvard). Die einzelnen Filmsequenzen eignen sich wunderbar für virtuelle Live Trainings, geben den chinesischen Schauspielern wie im Brechtschen Theater auch die Möglichkeit, einmal vor den Vorhang zu treten und das Schauspiel aus ihrer Sicht zu betrachten und z.B. die Entscheidungsprozesse in einer chinesischen Bank zu beleuchten. Da IWAYS für die Filmsequenzen und die Fallstudie verantwortlich zeichnet, ist ein sehr praxisnaher Trainingsteil entstanden, der das abdeckt, was die Wissenschaftler von Global Emotion nie dem Kursteilnehmer mitteilen konnten. Die Wissenschaftler von Global Emotion können auf der anderen Seite all ihr Wissen über Body Feedback Analysen, non-verbale Kommunikation und Hirnforschung darbieten. Die 2010 bei VOX anlaufenden Sendung "Lie To Me" untermalt die Aussagen unserer Wissenschaftler überdies mit etwas "Hollywood-Flair".

Gleichzeitg hilft das "virtuelle Präsenztraining" endlich bestehende Systemprobleme eines Trainings zu lösen:

1. Reduktion der direkten Trainingskosten (Raumkosten, Reisekosten Trainer, Reisekosten Kursteilnehmer, Verpflegungskosten)
2. Reduktion der indirekten Trainingskosten (Minimierung der Abwesenheitszeit)
3. Räumliche Freiheit - da wir für alle bestehenden Smartphones Apps haben, können Sie auch via Blackberry oder iPhone am Training teilnehmen. Das heißt, man ist an keinen Ort (Büro, Kontinent) gebunden und kann auch am Training teilnehmen, während man am Flughafen sitzt oder sein Kind zu Hause hütet.
4. Privatssphäre - viele Manager und leitende Angestellte nehmen an keinem Training teil, um nicht zu zeigen, was sie nicht können. Bei Video-Konferenz-Trainings kann jeder den Grad der "Exponiertheit" wählen. So können Sie auf ein Videobild verzichten, auf die Audiokomponente oder auch auf beides und nur per Chat am Training teilnehmen. So könnte selbst Herr Westerwelle sein Wissen über China aufbessern, ohne dass er Angst haben müsste, dass es jemand merkt.

Alles in allem lässt sich zusammenfassen, dass wir 2010 technisch an einem Punkt angelangt sind, wo die Vorzüge des Internets die Trainingslandschaft wirklich revolutionieren können. Wichtig ist jedoch, dass die Firmen mit der Technik jedoch auch Schritt halten. Eine Analyse von Browsern hat ergeben, dass viele deutsche Firmen noch immer den Internet Explorer 6.0 benutzen - aus dem Jahr 2001!

Mehr zum Training "Interkulturelles Training China 2.0" unter:

Interkulturelles Training China 2.0

Ansprechpartner:
Ansgar Bittermann
Global Emotion GmbH
Destouchesstraße 68
80796 München
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