Eine der eigentümlichen Folgen der Tatsache, dass Kultur in zunehmenden Maß von Jugendlichen produziert wird, ist die Vermischung von Populär- und Hochkultur bzw. die Neudefinition von Hochkultur als partizipative Populärkultur. Steven Johnson hat dies in seinem Buch "Everything Bad is Good for You" sehr eindringlich dargestellt. In einer partizipativen Gesellschaft verändert sich unser Verständnis von Qualität. Das "gute Buch" ist so mitunter nicht mehr "hochwertig" genug da es für den Leser/die Leserin nur eingeschränkte Möglichkeiten der intellektuellen Partizipation bietet. Nur der/die Buchautor/in partizipiert hier in vollem Umfang.
Sogenannte Trivialmedien sind in diesem Sinn oftmals qualitativ hochwertiger, da sie auf vielschichtige Weise intellektuelle Partizipatiopn erlauben bzw. fördern. "French Democracy" ist ein schönes Beispiel dafür, wie aus einem "Trivialmedium" (das Computerspiel "The Movies") etwas entsteht, dass man traditionellerweise der Hochkultur zuordnen würde.
Sogenannte Trivialmedien sind in diesem Sinn oftmals qualitativ hochwertiger, da sie auf vielschichtige Weise intellektuelle Partizipatiopn erlauben bzw. fördern. "French Democracy" ist ein schönes Beispiel dafür, wie aus einem "Trivialmedium" (das Computerspiel "The Movies") etwas entsteht, dass man traditionellerweise der Hochkultur zuordnen würde.