Game Based Learning
Up one levelSpore-Learning
Eine der wohl spannendsten Medienproduktionen der letzten Jahre ist das für September 2008 angekündigte Computerspiel Spore. Das Spiel simuliert über mehrere Spielphasen das Prinzip der Evolution vom Einzeller bis zur weltraumerforschenden Zivilisation. Für viele Beobachter bedeutet es einen ähnlichen Quantensprung für das Medium Computerspiel wie etwa die Einführung des Tonfilms für das Medium Film. Tatsächlich besticht das Spiel insbesondere durch seine konsequente Umsetzung von partizipativen Medienproduktionsansätzen ("user generated content"). Eine der spannendsten Fragen wird sein, in wie weit dieses Spiel auch als Lehrmedium einsetzbar sein wird. Am Samstag, den 5.7. sendet der Deutschlandfunk unter Beteiligung des Departments für Interaktive Medien und Bildungstechnologie der Donau-Universität eine Sendung zum Thema Spore. Die Leserinnen und Leser dieses Weblogs sind herzlich dazu eingeladen, sich die Sendung live oder als Podcast auf der Webseite des Deutschlandfunks anzuhören.
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IMB @ MIT
Vom 6. bis 9. Mai nehmen Studierende des Departments für Interaktive Medien und Bildungstechnologien an den Veranstaltungen des Singapore-MIT Gambit Game Labs am MIT in Boston teil. Dieser Studienaufenthalt ist Teil des Lehrgangs in Computer Game Studies und soll insbesondere auch einen Einblick in die akademische Kultur einer der weltweit innovativsten Universitäten bieten. Am Programm stehen neben Besuchen der laufenden Vorlesungen auch Einzelgespräche mit ProfessorInnen und Projektverantwortlichen sowie die Teilnahme an den internen Forschungsmeetings. Detailinformationen und Fotodokumente zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es auf gamestudies.at.
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Independent Games: Fatworld
Der am Georgia Institute of Technology lehrende Computerspielwissenschaftler Ian Bogost hat dieser Tage mit seiner Firma Persuasive Games ein Computerlernspiel names "Fatworld" veröffentlicht mit dessen Hilfe den Spielern und Spielerinnen die Herausforderungen einer vernünftigen Ernährungspolitik bewusst gemacht werden sollen. Das Spiel ist sowohl optisch als auch von der Spiellogik ausgesprochen gut umgesetzt, im Unterricht einsetzbar und darüber hinaus gratis.
Spiele dieser Art zählt man zu den sogenannten "Independent Games", einer stark an Bedeutung gewinnenden Kategorie von Computerspielen, die ausserhalb der großen Entwicklungsstudios in kleinen Teams produziert werden. Für Professionalisten aus dem eLearning Umfeld, die sich verstärkt in Richtung der Produktion von Independent Games entwickeln wollen, bietet das Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien der Donau-Universität ab diesem Herbst einen berufsbegleitenden, im Blended Learning Modus organisierten, Lehrgang in Independent Game Development. Der Lehrgang behandelt sowohl 2D als auch 3D Game Development, konzentriert sich allerdings stark auf die für diesen Bereich übliche Verwendung von Open Source und Low Cost Tools.
Spieleforschung in Deutschland
Sieht man
mal von den üblichen Gewalt in Spielen Diskussionen ab, sind digitale Spiele ein
relativ unerforschtes Thema. Das verwundert um so mehr als das sich der Spielemarkt
weltweit (und auch in Deutschland) sehr hoher Zuwachsraten erfreut. Anlässlich der Games
Convention habe ich in meinem Blog
daher ein paar eher wissenschaftliche, deutsche Webseiten zum Thema Digitale
Spiele zusammengetragen.
Ich promoviere an der Technischen Universität München im Bereich BWL zum Thema Akzeptanz digitaler Spiele im Altersgruppenvergleich. Dafür habe ich einen Online-Fragebogen erarbeitet mit dem ich die Meinungen von Spielern und Nicht-Spielern jeden Alters abfragen möchte. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert keine 15 Minuten und hilft mir sehr weiter.
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Games for Social Change
Am 5. Juli geht eines der gegenwärtig interessantesten Lernspielprojekte in den kommerziellen Vertrieb. Bei "Global Conflict: Palestine" handelt es sich um ein Computerspiel, das den Spielern und Spielerinnen die soziale Komponente des Nahost Konflikts nahe bringen will. Das Spiel wurde von der dänischen Firma Serious Games Interactive unter Leitung des auch in der eLearning Szene nicht ganz unbekannten Simon Egenfeldt-Nielsen entwickelt. Man darf gespannt sein, wie sich der Verkauf des Spieles entwickelt. "Global Conflict: Palestine" fällt in die Kategorie der sogenannten "Games for Social Change", einer derzeit heiß diskutierten Unterkategorie der "Serious Games".
Nähere Informationen zum Spiel und wie man es kaufen kann gibt es auf www.globalconflicts.eu.
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Vortragsabend im Wiener Museumsquartier
Am Samstag, den 26.5. veranstaltet das Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien der Donau-Universität Krems in Kooperation mit dem Verein Subotron einen Vortragsabend zum Thema „Serious Games – Ernstes Spielen“ im Wiener Museumsquartier. Zur Diskussion stehen Computerspiele, die nicht der Unterhaltung sondern “ernsten Zwecken” wie zum Beispiel der Simulation von Wirtschaftsunternehmen dienen. Dieser Zweig der Computerspielbranche, der insbesondere auch den gesamten Bereich der digitalen Lernspiele abdeckt, hat in den letzten Jahren international eine nahezu explosionsartige Entwicklung erfahren und gewinnt nun auch in Österreich zunehmend an Bedeutung.
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Serious Games - Ernstes Spielen
Am Pfingstsamstag (26.5.) veranstalten wir einen Vortragsabend zum Thema "Serious Games" im Wiener Museumsquartier. Neben mir werden auch Horst Krieger von IP Center und Jeroen Van Mastrigt, Leiter der Utrecht School of Art and Technology an der Kunsthochschule Utrecht zu Wort kommen.
Unter Serious Games versteht man Computerspiele, die nicht der Unterhaltung dienen, sondern einen bestimmten Zweck verfolgen. Zu den Serious Games zählt man insbesondere auch digitale Lernspiele. An dem Vortragsabend wollen wir das Thema aus den Sichtweisen Design und Entwicklung, strategischer Einsatz in der Wirtschaft und theoretische Fundierung beleuchten.
Eintritt ist wie immer frei. Nähere Informationen gibt es auf der Webseite von Subtron.
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Beitrag auf Ö1
In der heutigen Sendung Matrix auf Ö1 (Sendezeit 22:30) komme ich gemeinsam mit Henry Jenkins vom MIT zum Thema "Was man aus Computerspielen lernen kann" zu Wort. Wer die Radioausstrahlung verpasst, kann den Beitrag auch zu einem späteren Zeitpunkt downloaden. Nähere Informationen gibt es in der ORF Futurezone.
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