Games for Social Change
Am 5. Juli geht eines der gegenwärtig interessantesten Lernspielprojekte in den kommerziellen Vertrieb. Bei "Global Conflict: Palestine" handelt es sich um ein Computerspiel, das den Spielern und Spielerinnen die soziale Komponente des Nahost Konflikts nahe bringen will. Das Spiel wurde von der dänischen Firma Serious Games Interactive unter Leitung des auch in der eLearning Szene nicht ganz unbekannten Simon Egenfeldt-Nielsen entwickelt. Man darf gespannt sein, wie sich der Verkauf des Spieles entwickelt. "Global Conflict: Palestine" fällt in die Kategorie der sogenannten "Games for Social Change", einer derzeit heiß diskutierten Unterkategorie der "Serious Games".
Nähere Informationen zum Spiel und wie man es kaufen kann gibt es auf www.globalconflicts.eu.
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- Game Based Learning
Facebook Hype
Facebook ist wohl
der neue Sieger im Web 2.0 Rennen. Auf der Ed-Media Konferenz in Vancouver
erfuhr ich zum ersten Mal von diesem Tool, das bereits 2004 entwickelt wurde (von Mark Zuckerberg an der Harvard University) und in letzter Zeit im englischsprachigen Raum einen Hype erreicht haben soll und auch im Bildungsbereich
eingesetzt wird. Facebook ist eine Internetplattform zur Bildung von sozialen Netzwerken. Das Tool dürfte bei
Jugendlichen im englischsprachigen Raum sehr beliebt sein. Derzeit soll es in
etwa bereits 19 Millionen Nutzer geben. Im deutschsprachigen Raum ist das Äquivalent StudiVZ, das
aber unter Kritik geraten war, mit dem Vorwurf, es wäre von facebook „abgekupfert“.
Die Antwort auf die wichtigste Frage, nämlich wofür und wie man dieses Tool im Unterricht auch für formales Lernen sinnvoll einsetzen kann kann habe ich aber derzeit aber ehrlich gesagt nicht. Diskussionen auf der Ed-Media zufolge ist auch die Frage offen, ob SchülerInnen die Verwendung "Ihrer" tools für formales Lernen nicht als Eingriff in Ihre eigene Welt eher ablehnen...
Facebook in Wikipedia
Spiegel Online berichtet im April 2007
Und auch vereinzelte wissenschaftliche Studien gibt es bereits (z.B. ein Konferenzbeitrag de SITE 2007)
Anybody having any experiences?
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Evaluation of E-Learning in Higher Education
Auf der Ed-Media Konferenz 2007 in Vancouver habe ich eine Studie präsentiert, an der ich derzeit arbeite. Es handelt sich um eine Metaanalyse (bzw. streng genommen ein Review) von Evaluationsstudien (weltweit), die E-Learning in der Hochschule evaluiert haben, und zwar von 1997 bis 2007. Die Studien werden hinsichtlich Zielen, Methoden und wichtigen Ergebnissen zusammengefasst. Der Titel der Publikation in den Ed-Media Conference Proceedings ist Evaluation of E-Learning in Higher Education from 1997 to 2007: A Review. Co-Autorinnen sind Eva Giefing-Meisinger und Christiane Spiel von der Universität Wien. Der Artikel erscheint in den Online Proceedings (siehe EdITLib der AACE).
International stieß die Studie auf Interesse (aus USA, Kanada, Mexiko, Europa, Australien, Neuseeland und Japan), was mich natürlich sehr gefreut hat - und natürlich Motivation gibt, die Arbeit so rasch als möglich voranzubringen und die Ergebnisse der Community zugänglich zu machen.
Zens Ed-Media Poster 1
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20.5 kB
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Zens Ed-Media Poster 2
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- Evaluation
Lehrgang eEducation auf YouTube
Wir haben heute im Rahmen des zweiten Präsenztages der Lehrveranstaltung "Digitale Mediensozialisation" einen kleinen YouTube Channel eingerichtet und befüllt. Die Studierenden werden über die nächsten Wochen noch weitere Videos und Kommentare einstellen. Es ist jeder Leser und jede Leserin herzlich eingeladen mit zu diskutieren und ebenfalls Videokommentare zu posten. Die Channel URL ist www.youtube.com/DigMedSoz.
Das folgende "Making Of" Kurzvideo gibt auch einen kleinen Eindruck über das studentische Leben an der Donau-Universität.
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Masterabschluss für alle PädagogInnen
Am 16.Juni 2007 hat die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), der Dachverband Schweizer LehrerInnen und Lehrer (LCH) sowie der bundesdeutsche Verband Bildung und Erziehung (VBE) die Erklärung von Leipzig (PDF, 116 kB) unterzeichnet. Darin wird eine Ausbildung von LehrerInnen auf mindestens Masterniveau gefordert, also die Absolvierung von "mindestens 6 plus 4 Semester bzw. 180 plus 120 ECTS". Ziel ist es, wie aus der entsprechenden Pressemeldung der GÖD hervorgeht, dass die LehrerInnenausbildung europaweit und für SchülerInnen alle Schulstufen auf einem einheitlichen hohen Qualifikationsniveau stattfindet.
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